Ausgabe

Nachruf auf Wolfgang Glück s.A.

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Wolfgang Glück starb am 13. Dezember 2023 am Beginn seines 95. Lebensjahres. Wahrhaft war sein Name Programm, ein erfülltes Leben hatte er würdig hinter sich gebracht, was für einen Filmregisseur nicht leicht ist.

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  • Author Michael Bittner

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  • 139 (55)

Jüdische Erinnerungsstätte in Zwettl eröffnet

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Drei Stahlsäulen erinnern an 21 jüdische Zwettler, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Das Mahnmal wurde am 85. Jahrestag der Novemberpogrome enthüllt. Jüdische Biografien sind auf der Zwettler Archiv-Homepage nachzulesen.

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  • Author Markus Füxl

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  • 139 (55)

Nestor der jüdischen Studentengeschichte Abschied von Harald Seewann (1944–2023)

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Derzeit ist im aktuellen Diskurs zur Zeitgeschichte häufig von einem Epochenbruch die Rede. Die Ära der Zeitzeugenschaft jener, die als Überlebende oder vor der NS-Herrschaft Geflohene aus eigener Erfahrung sprechen können, oder von jenen Menschen berichten, die in der Shoah ermordet wurden, geht ihrem Ende entgegen. Mit der grossen Tragödie des 20. Jahrhunderts wurde auch das reiche und vielfältige jüdische Korporationswesen an Hoch- und Mittelschulen ausgelöscht. Am 19. Oktober ist in Graz mit Prof. Harald Seewann jener Studentenhistoriker verstorben, der diesem faszinierenden und verschwundenen Milieu eine Stimme gegeben und sein Lebenswerk gewidmet hat.

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  • Author Gregor Gatscher-Riedl

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  • 139 (55)

Ein Nachruf Henry A. Kissinger s.A. (1923-2023)

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Henry A. Kissinger, Sohn einer jüdischen Lehrerfamilie aus Fürth in Bayern, konnte nicht Präsident der U.S.A. werden, aus verständlichen Gründen. Aber er war derjenige, der von 1969 bis 1977 die aussenpolitischen Geschicke der U.S.A. leitete und bestimmte, „wo es lang geht“.

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  • Author Michael Bittner

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  • 139 (55)

Superjuden Jüdische Identität im Fussballstadion

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Das Jüdische Museum Wien zeigt in seiner aktuellen Ausstellung „Superjuden. Jüdische Identität im Fussballstadion“ vielerlei kultur- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge des Fussballsports auf, der weltweit Menschen verbinden und gesellschaftliche Grenzen überwinden kann.

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  • Author Berthold Schäffner

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  • 139 (55)

Tag des Denkmals 2023 Der Nordwestbahnhof

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Bald wird das Areal verbaut sein, zubetoniert, vollgestellt mit Gebäuden, deren Aussehen beliebig und abstossend ist, ein Ort, an dem viele nicht wohnen wollen, sondern müssen, sozusagen eine Seestadt ohne See. 1

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  • Author Michael Bittner

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  • 139 (55)

Die Krone des guten Namens

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Anlässlich der Benennung des Moshe-Jahoda-Platzes im Jahr 2018 wurde von der Bezirksvertretung Rudolfsheim-Fünfhaus beschlossen, auch eine Liste der während der Shoah ermordeten jüdischen MitbürgerInnen zu erstellen und zu veröffentlichen.

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  • Author Alfred Mansfeld

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  • 139 (55)

Du hast gerufen? Erinnerungen von Thomas Frankl

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Als Kind von den Nazis verfolgt, heute von Unmengen an Erinnerungen beseelt: Thomas Frankl hat es momentan eilig, vom Schicksal seiner erweiterten Familie zu berichten. Die Bilder seines Vaters, des Auschwitz Überlebenden Adolf Frankl, ruhen derweil unbesichtigt in einem Depot.

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  • Author Kerstin Kellermann

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  • 139 (55)

Tödliche Heilkräuter

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Geistliche mussten auf der „Plantage“ des KZ Dachau arbeiten. Gebäude verfallen.

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  • Author Rudolf Stumberger

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  • 139 (55)

Gefährliche Trauer. Holocaust und Tod

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Ein schwieriges Thema: Wie ragt der Holocaust in das heutige Leben hinein? Wie werden Ereignisse und Gefühle über die Generationen übermittelt und verändert? Oder geht es nur um Zufälle und Einbildungen? Mehrere Lebensgeschichten.

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  • Author Kerstin Kellermann

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  • 139 (55)

Überschreiten der letzten Grenze Über Selbstmord im Holocaust

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Vor dem Whiteread-Mahnmal am Wiener Judenplatz wurden in der Gedenkveranstaltung „Das Echo der Namen“ am Abend des achten November 2021 die Namen jener Menschen verlesen, die ihrem Leben wegen der Nazis ein Ende gesetzt hatten.

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  • Author Kerstin Kellermann

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  • 139 (55)

1938–1945: Ein Memorial für die Schweiz

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Es wird höchste Zeit, den vom Deutschen Reich ausgelösten   „Kindertransport“ in die Schweiz aufzuarbeiten.

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  • Author Roger Reiss

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  • 139 (55)

Der Geist geistloser Zustände

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Wie die „Postcolonial Studies“ den Holocaust unter der Universal-Schablone „Kolonialverbrechen“ einzuebnen versuchen.

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  • Author Thomas Varkonyi

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  • 139 (55)

Eine starke Frau aus Prag Gerty Therese Cori

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Verwandte, die man nie kennengelernt hat, hinterlassen irgendwie ein ungutes Gefühl. Man hätte sie vielleicht schätzen gelernt, hätte sich mit ihnen austauschen können, aber der Tod, der Atlantik und die eigene Biografie haben es nicht zugelassen. 

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  • Author Michael Bittner

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  • 139 (55)

Von der Ukraine nach Paris Olia und Iossip – Eine Lebensliebe Teil I

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Die treffendste Assoziation zu dieser – ein Leben lang andauernden – Liebesgeschichte sind die Bilder von Marc Chagall, in denen die Baupläne unserer Seelen entschlüsselt erscheinen, gemalt in Farben, die alles über uns wissen. 

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  • Author Günter Krenn

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  • 139 (55)

Hugo Kauder

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Hugo Kauder wurde 1888 in der mährischen Kleinstadt Tobitschau (Tovačov, heute Tschechische Republik) als Sohn des Leiters der dortigen deutschen Volksschule geboren. Das Heranwachsen in einer deutschsprachigen Lehrerfamilie jüdischen Glaubens vor dem Hintergrund des Nationalitätenkonflikts in Mähren prägte Kauders Sozialisation. 

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  • Author Karin Wagner

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  • 139 (55)

Mit Operetten um die ganze Welt. Richard Tauber und Leo Fall

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Beliebte Melodien, weltbekannt aus Funk und Film, konnten Schöpfer und Interpreten dennoch nicht vor der barbarischen Verfolgung durch die im Rassenwahn fanatisierten Nationalsozialisten schützen. Zu den Opfern gehören der Startenor Richard  Tauber und die Librettisten Leo Falls.

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  • Author Tina Walzer

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  • 139 (55)

Das sefardische Kulturerbe in Israel

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In Israels nunmehr 76. Bestehungsjahr zählt die israelische Bevölkerung fast zehn Millionen Einwohner. Darunter sind rund 74 Prozent jüdischen, 21 Prozent muslimischen und 5 Prozent christlichen Glaubens.

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  • Author Robert Schild

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  • 139 (55)

Mein Herzlia

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Mit Herzlia, einer Stadt 15 Kilometer nördlich von Tel Aviv, verbinden mich viele schöne Jugenderinnerungen.

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  • Author Theodor Much

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  • 139 (55)

Field Hospital X Israels Beitrag zur Biennale von Venedig 2019

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Die Ausstellungen im wunderbaren Pavillon Israels in den Giardini von Venedig sind meist nicht unter den Trendsettern der zeitgenössischen Kunst, vieles wirkt ein bisschen altbacken. Ganz anders war das 2019, auf der letzten sehenswerten Biennale bisher, als Aya Ben Ron ihr Field Hospital X präsentierte.1

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  • Author Michael Bittner

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  • 139 (55)

Künstlerische Antworten auf den Israel-Gaza-Kampf

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Inmitten beispielloser Turbulenzen präsentieren die KünstlerInnen Shai Yehezkelli, Elena Rotenberg und Sara Benninga ein anschauliches Zeugnis der tiefgreifenden Veränderungen, die Konflikte mit sich bringen.

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  • Author Lital Megidish

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  • 139 (55)

Gedanken zu den November - Pogromen 1938

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Anfang November gedenken Menschen in Österreich und Deutschland der Pogrome, bei denen 1938 rund 2.000 Jüdinnen und Juden ermordet und Zehntausende verhaftet wurden. Der Mob zerstörte Tausende Synagogen, Geschäfte und Wohnungen und verwüstete jüdische Friedhöfe. 

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  • Author Erwin A. Schmidl

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  • 139 (55)

Es gibt kein Zurück vor den 7. Oktober 2023

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Viele in Österreich waren zwar schockiert, als sie die Nachrichten des von der Hamas am 7. Oktober 2023 begangene Massakers mitbekamen, aber bei nicht wenigen von ihnen ging es erstaunlich schnell, bis der Schock überwunden war und wieder so etwas wie Normalität einkehrte. 

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  • Author Florian Markl

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  • 139 (55)

Der bestimmende Faktor meines Lebens David Ben Gurion zum 50. Todestag

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Die Entstehungsgeschichte des Staates Israel ist eng mit der Person David Ben Gurions verbunden, der vor fünfzig Jahren am 1. Dezember verstarb. Bis heute ist diese Persönlichkeit immer noch von Bedeutung.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 139 (55)

Ein Juwel von einer Person In memoriam Alan Arkin s.A. (1934–2023)

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Der Schauspieler Alan Arkin brillierte in komischen wie auch in dramatischen Rollen. Für seine Darstellung eines renitenten Grossvaters in Little Miss Sunshine gewann er 2007 den Oscar für die beste Nebenrolle.
Am 29. Juni 2023 ist Alan Arkin im Alter von 89 Jahren gestorben.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 138 (40)

Ein Leben für den Film In memoriam William Friedkin s.A. (1935–2023)

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Am 7. August starb der Regisseur ­William Friedkin, der gemeinsam mit Francis Ford Coppola, Martin Scorsese und Peter Bogdanovich zu den Vertretern des New Hollywood- Kinos gehörte. Seine grössten Erfolge verzeichnete er in den frühen 1970er Jahren mit seinen Filmen French Connection (dt. Brennpunkt Brooklyn, 1971), der mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde, und The Exorcist (1973).

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  • Author Monika Kaczek

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  • 138 (40)

Der Mann mit den Röntgenohren In Erinnerung an Bo Goldman s.A. (1932–2023)

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Am 25. Juli 2023 ist der Oscar-Preisträger Bo Goldman, Drehbuchautor unter anderem von Filmen wie One Flew Over the Cuckoo’s Nest (dt. Einer flog über das Kuckucksnest, 1975) und The Rose (1979), im Alter von neunzig Jahren verstorben.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 138 (40)

Ein Wiener Wahrzeichen als Zielpunkt der Antisemiten Der Fall Gerngross

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Vor einiger Zeit zeigte das Jüdische Museum Wien die bemerkenswerte Ausstellung Kauft bei Juden, die sich mit den Wiener Warenhäusern befasste. Diese hatten sich weitgehend in jüdischem Besitz befunden. 

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  • Author Ursula Prokop

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  • 138 (40)

Krems Macht Geschichte

Intro

Unter diesem Titel wird die Stadt Krems – auf Initiative und unter der Projektleitung des Kremser Kulturamts - im Herbst 2023 einen Rundgang durch die Kremser Zeitgeschichte eröffnen.

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  • Author Gregor Kremser

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  • 138 (40)

Erinnern an ein jüdisches Schicksal in St. Andrä im Lavanttal

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Im September 2022 fand im Rahmen einer würdevollen Gedenkfeier die Einweihung der Gedenkstele für die vertriebenen Jüdinnen und Juden in St. Andrä (Bezirk Wolfsberg in Kärnten) statt. Dazu waren die Nachkommen der Opfer eigens aus England angereist. 

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  • Author Alexander Verdnik

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  • 138 (40)

Kreuz und Götzenbild Jüdisches Deutschkreutz

Intro

Deutschkreutz im Burgenland war eine der berühmten „Sieben Gemeinden“ der Fürsten Esterházy.1 Im jüdischen Sprachgebrauch nannte sich der Ort Zelem, also „Bild“ oder „Götzenbild“2, weil die Kreuz-Assoziation im Ortsnamen zu schmerzvoll klang. 

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  • Author Michael Bittner

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  • 138 (40)

Wandern und Staunen Der Geschichtsweg von Lackenbach

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Das jüdische Viertel von Lackenbach befand sich zwischen Hauptplatz, Bergstrasse, Schlossgasse und Brunnengasse, dort lag auch die Synagoge, die 1942 gesprengt wurde.

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  • Author Michael Bittner

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  • 138 (40)

Der tschechische Reformator Jan Hus Über Kirche, Märtyrer, Juden und Hussiten

Intro

Gruppen oder Individuen, die von der römisch-katholischen Kirche abweichende Glaubensinhalte und Lehrmeinungen vertraten und verbreiteten, galten im Mittelalter als Ketzer oder Häretiker (lat. hereticus). In den damals herrschenden Vorstellungen verschwammen die Grenzen zwischen Häretikern, Hexen und Juden. Die Geschichte des Jan Hus und seiner Anhänger führt uns in eine Welt der bedingungslosen Intoleranz von Kirche und Staat gegenüber solchen Randgruppen, denen man auch gegenseitige Absprachen unterstellte. 

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  • Author Christoph Tepperberg

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  • 138 (40)

Die sprachliche Tochter eines Edikts 1.700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland

Intro

Vor 1.700 Jahren beurkundete Kaiser Konstantin die Existenz jüdischen Lebens in der Hauptstadt der Germania secunda (vor Diocletian Germania inferior), in Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Am 11. Dezember 321 gestattete er in einem Edikt die Berufung von Juden in Ämter und ermöglichte die Reparatur einer Rheinbrücke durch einen Kölner Juden namens Isaac. Damals gab es weder ein deutsches Land noch eine deutsche Sprache. 

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  • Author Philipp Ammon

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  • 138 (40)

Der Papst, der schwieg Pius XII. und der Vatikan 1939–1945

Intro

Das Buch des amerikanischen Sozialwissenschaftlers David I. Kertzer ist eine Pflichtlektüre für alle, die sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren. 

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  • Author Arno Tausch

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  • 138 (40)

Das Flüchtlingslager in Ivančice 1939–1942

Intro

Dem früheren Vorsteher der mährisch-jüdischen Gemeinde Ivančice (dt. Eibenschütz), Mořic Goldmann, gelang es Ende 1938, in der aufgelassenen Gerberei Sinaiberger ein Flüchtlingslager einzurichten. Nach der Besetzung durch das Dritte Reich in ein Internierungslager umgewandelt, wurde es 1942 aufgelassen, seine Insassen wurden ins KZ deportiert.

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  • Author Věra Jelínková

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  • 138 (40)

Safe Haven Ein aussergewöhnliches Flüchtlingsdrama

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Im Sommer 1943 landeten amerikanische und britische Truppen im Süden Italiens und rückten danach rasch bis in die Mitte des Landes vor. Mussolini wurde gestürzt und die neue Regierung handelte einen Waffenstillstand aus, der am 8. September 1943 in Kraft trat. 

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  • Author Peter R. Koppitz

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  • 138 (40)

Der Komponist Erich Zeisl

Intro

Am 18. Mai 1905 wurde Erich Zeisl in Wien geboren, er war jüdischer Herkunft, seine Eltern betrieben inder Leopoldstadt das Café Tegetthoff

 

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  • Author Karin Wagner

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  • 138 (40)

Wie Phönix aus der Asche Die Etz Hayyim Synagoge in Chania, Kreta

Intro

Die Ruinen von Knossos, nahe zu Heraklion, mit Zeugnissen der minoischen Zivilisation aus dem vierten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung sind zweifellos die wichtigsten historischen Funde auf Kreta. Aber ebenso faszinierend ist sicherlich die im Westen der Insel liegende Stadt Chania mit ihrem malerischen Hafen, den alten türkischen Bädern und engen Gassen, wo man bei Schritt und Tritt auf Zeugnisse von 400 Jahren venezianischer und 250 Jahren osmanischer Herrschaft stossen kann. Am stärksten beeindruckend ist jedoch die mitten in der Altstadt gelegene kleine Synagoge, und in diesem Zusammenhang die traurige Geschichte, die das jüdische Leben auf der Insel beenden sollte.

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  • Author Robert Schild

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  • 138 (40)

Istanbul: Kleines Museum, grosse Geschichte Von den osmanischen Herrschern mit offenen Armen empfangen

Intro

Hinter dicken Eisentüren verborgen, von einem Wächter in seiner Glaskabine 24 Stunden beschützt und nur unter Vorweisung des Reisepasses zu betreten: Das kleine, aber feine Museum der türkischen Juden, nur wenige Schritte abseits vom Touristenrummel um den hoch aufragenden Galata-Turm, das Wahrzeichen von Istanbul.

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  • Author Charles E. Ritterband

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  • 138 (40)

Wer machte die Fotos? Lozelach aus dem Hause Todesko Teil III

Intro

Julius Leth hatte im „Todesko Bazar“ sein Fotoatelier, aber die Todesko-Oppen­heimers gingen nicht einfach zu ihrem Mieter hinunter, sondern suchten qualitativ hochwertiges Handwerk – wie auch bei der Ausstattung ihres Palastes.

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  • Author Michael Bittner

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  • 138 (40)

Back to Black In Erinnerung an Amy Winehouse

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Am 14. September 2023 hätte Amy Winehouse, die britische Soul-Sängerin, ihren 40. Geburtstag gefeiert. Doch sie verstarb am 23. Juli 2011 an den Folgen einer Alkohol­vergiftung. Amy Winehouse wurde nur 27 Jahre jung und wird zu den oft makaber "Club 27" genannten Künstlern wie Janis Joplin, Jimi Hendrix und Curt Cobain gezählt, die im selben Alter starben.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 138 (40)

Roy Lichtenstein zum 100. Geburtstag

Intro

Roy Lichtenstein – der am 27. Oktober seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte – zählt neben Andy Warhol zu den bekanntesten Vertretern der Pop Art. Seine Arbeiten orientierten sich an Comics, aber auch an surrealistischen und expressionistischen Werken. 

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  • Author Monika Kaczek

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  • 138 (40)

Der Erste und der Letzte Ferenc Olti im Interview

Intro

Dr. tech. Ferenc Olti ist eine singuläre Erscheinung. Als Absolvent mehrerer Studienzweige erreichte er führende Stellungen in der Wirtschaft, an Universitäten und im Bankwesen, und ab 1998 wurde er zum Nonplusultra der jüdischen Gemeinschaft in Ungarn als Multifunktionär in vielen Organisationen.1 Er ist Mitglied des Europäischen Jüdischen Parlaments und CEO der grössten IT-Beratungsfirma Ungarns.2

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  • Author Michael Bittner

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  • 138 (40)

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Balatonfüred

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Die erste Erwähnung jüdischer Einwohner in Balatonfüred datiert von 1730 auf einer Steuerliste, 1770 zählte man vier Familien mit neunzehn Personen.

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  • Author Michael Bittner

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  • 138 (40)

EXCAVATIONS Ausgrabungen zur vergessenen Geschichte des Nordwestbahnhofs

Intro

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Überlagerung eines Luftbildes des Areals des Wiener Nordwestbahnhofs aus dem Jahr 2015 mit dem Einreichplan der Einbauten für die NS-Propaganda-Ausstellung „Der ewige Jude“ (1938) im Bestand des später zerstörten Bahnhofsgebäudes (schraffiert) an der Ecke Taborstraße und Nordwestbahnstraße.

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  • Author pr-Text

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  • 138 (40)

Musik am Ursprung in Niederösterreich

Intro

Die Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich präsentieren von 1. September bis 29. Oktober 2023 einen prominent besetzten Konzertzyklus 

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  • Author pr-Text

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  • 138 (40)

Das Buch ist mein Reich Im Gedenken an Meir Shalev s.A. (1948 – 2023)

Intro

Am 11. April starb der israelische Schriftsteller Meir Shalev im Alter von 74 Jahren. Er galt als eine der wichtigen zeitgenössischen Stimmen in Israel und setzte sich für eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt mit den PalästinenserInnen ein.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 137 (34)

Trauer um Michael Lerner s.A. (1941 – 2023)

Intro

Er zählte zu Hollywoods führenden Charakterdarstellern in Filmen von Wenn der Postmann zweimal klingelt bis Barton Fink. Am 8. April 2023 starb Michael Lerner im Alter von 81 Jahren.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 137 (34)

In Erinnerung an Jerry Springer s.A. (1944 – 2023)

Intro

Am 27. April starb der Moderator Jerry Springer, dessen Talk-Sendung The Jerry Springer Show drei Jahrzehnte lang lief und die TV-Landschaft prägend beeinflusste.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 137 (34)

Sei allem Abschied voran In memoriam Ernst Tugendhat s.A. (1930 – 2023)

Intro

Ernst Tugendhat wurde am 8. März 1930 in Brünn/Brno als Sohn des Textilfabrikanten Fritz Tugendhat und dessen Gattin Grete geb. Löw-Beer geboren. Die kunstsinnige Mutter kontaktierte den Star-Architekten Ludwig Mies van der Rohe, der von 1929 bis 1930 die berühmte Villa Tugendhat gestaltete, die heute in Brno besucht werden kann. 1938 emigrierte die Familie in die Schweiz, von wo sie 1941 nach Venezuela übersiedelte. Bereits im Alter von 15 Jahren interessierte sich Ernst Tugendhat für Philosophie – unter anderem auch, weil ihn seine Mutter mit Martin Heideggers Sein und Zeit vertraut machte. Ein Jahr später begann er in den U.S.A. sein Studium der Klassischen Philologie an der Stanford University. Im Wintersemester 1949 reiste er nach Deutschland, um in Freiburg zunächst bei Wilhelm Szilasi, dem Nachfolger Martin Heideggers am Freiburger Lehrstuhl, und anschliessend bei Eugen Fink und Karl Ulmer zu studieren. Parallel dazu nahm er an Seminaren Martin Heideggers teil. Im Jahr 1956 erschien Ernst Tugendhats Dissertation mit dem Titel Tí kata tinós. Eine Untersuchung zu Struktur und Ursprung aristotelischer Grundbegriffe. Nach einer Assistenzzeit in Münster habilitierte er sich 1966 in Tübingen mit der Schrift Der Wahrheitsbegriff bei Husserl und Heidegger. Bis 1975 war er als ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Heidelberg tätig, wo er auf Anraten von Jürgen Habermas eine Stelle am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt annahm.

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Villa Tugendhat, Brünn/Brno. Quelle: Wikimedia commons, gemeinfrei: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ ; https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Tugendhat#/media/Datei:VT16_PD_zahrada.jpg

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Von 1980 bis 1992 lehrte er als Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin, wo seine Schwerpunkte im Bereich Ethik lagen:

„Die Beschäftigung mit Ethik und Politik wurde der Schwerpunkt von Tugendhats philosophischer Tätigkeit (…). Dabei ging es ihm in ständigen Suchbewegungen um die Begründung einer Ethik in der Moderne, d.h. in einer Zeit, in der religiöse und metaphysische Traditionen keine Gültigkeit mehr haben. Letztlich müsse – so seine Position – jegliches moralisches Sollen auf ein Wollen zurückgeführt werden. Freilich nicht auf irgendeines, das wir jederzeit willkürlich aufgeben können, sondern auf ein sozial konstituiertes Selbstwertgefühl der Individuen. Moral erwächst zwar aus unserem Eigeninteresse und zielt doch weit darüber hinaus auf die Rücksicht gegenüber allen anderen als Gleichen. (Vorlesungen über Ethik, 1993). Dass dies alles keineswegs nur Kopfgeburten sind, belegte er durch sein Engagement in der Friedensbewegung, mit dem er auch einer grösseren Öffentlichkeit bekannt wurde (Ethik und Politik, 1992).“1

 

Darüber hinaus war er international als Gastprofessor aktiv und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Seine 1946 geborene Schwester Daniela Hammer-Tugendhat ist Kunsthistorikerin und war Professorin an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ernst Tugendhat starb am 13. März 2023 in Freiburg im Breisgau. Er hinterlässt einen Sohn. 

„’Sei allem Abschied voran’ – einer seiner Vorträge behandelte vor zwanzig Jahren unter dem Rilke-Motto ‘Unsere Angst vor dem Tod’. Dieser Titel, schickte Ernst Tugendhat voraus, impliziere, dass der Vortragende sie auch habe. Nicht als Angst vor der Sterblichkeit, denn das sei eine Eigenschaft, Angst könne man aber nur vor einem Ereignis haben. Zurückgetreten sei inzwischen die Angst vor einem Gericht, das nach dem Tod über einen gehalten werde. Heute trete demgegenüber die Angst vor dem Nichts hervor. Denn der Tod ist kein Abschied, kein Verlust, bei dem derjenigen, der ihn erleidet, noch bestehen bleibt. Die Angst vor dem Tod sei in den biologischen Bedingungen des menschlichen Lebens verankert, das ein sorgendes, in die Zukunft gerichtetes Leben ist. Das Weiterlebenwollen gehört zur Art, die Übel des Lebens müssten immens sein, um keine Angst vor dem Aufhören zu haben. Zugleich habe es im Sterben keine biologische Funktion mehr, sich an das Leben zu klammern, was erklären könne, dass viele den Tod gelassen hinnehmen.“2

 

Anmerkungen

1 https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we01/media/Gosepath_Nachruf-zu-zu-Tugendhats-Tod-FU.pdf (20.04.2023)

2 Jürgen Kaube: Seitliche Relativierung des eigenen Daseins. FAZ, 14.03.2023 ; 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/philosoph-ernst-tugendhat-im-alter-von-93-jahren-gestorben-18747004.html (19.04.2023)

 

 

Ausgewählte Werke

Vorlesungen zur Einführung in die sprachanalytische Philosophie (1976), Vorlesungen über Ethik (1993),

Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung. Sprachanalytische Interpretationen (1997), Philosophische Aufsätze (1992), Ethik und Politik (1992).

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  • Author Monika Kaczek

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  • 137 (34)

Eine Verdichtung seines Schreibens und Denkens Viktor Frankls Theaterstück in Innsbruck

Intro

Keine Bange – es geht nicht um mich. Und doch sind zwei Sätze fürs bessere Verständnis nötig. Zwar wollte ich bereits in der Wiege Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Innsbruck werden, musste aber bis dahin etwas anderes tun. Ich wurde Schauspieler, war in den 1980er-Jahren am Tiroler Landestheater, und dort kam es zur Aufführung des einzigen Viktor Frankl-Stückes. Ich weiss nicht mehr, war es die Uraufführung, oder war uns jemand zuvorgekommen? Das Stück wurde aber sicher seither nicht wieder aufgeführt.

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  • Author Günter Lieder

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  • 137 (34)

Ist das tatsächlich die Aufgabe eines jüdischen Museums? Einhundert Missverständnisse – Ein Ausstellungsbesuch

Intro

Dient eine Ausstellung in einem Museum der Erhaltung von und der Information über Relevantes aus der näheren und/oder ferneren Vergangenheit, also der Bildung? Dient eine Ausstellung der Provokation im Sinne eines Aufrüttelns der Gesellschaft, um bisher nicht Wahrgenommenes in den Fokus zu rücken, also der zivilgesellschaftlichen Politik? Dient eine Ausstellung dem Abhaken zeitgeistig angesagter Plattitüden des akademischen Betriebs, also postmodernem „virtue signalling“? Gibt es eine Beziehung zwischen Ausstellern, ihrer Thematik und dem Publikum? 

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  • Author Thomas Varkonyi

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  • 137 (34)

Glanzvolle Hommage für Daniel Barenboim in Salzburg

Intro

Die Salzburger Pfingstfestspiele unter der künstlerischen Leitung von Cecilia Bartoli ehrten und gratulierten dem 80-jährigen hochgeachteten Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim mit einer beeindruckenden Benefizgala.

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  • Author Ingeborg und Berthold Schäffner

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  • 137 (34)

Die Judengemeinde von Zelem/ Deutschkreutz

Intro

Jahrhunderte hindurch war Deutschkreutz im Besitz ungarischer Magnatenfamilien, daher setzte sich die Bevölkerung fast zur Gänze aus Lehensbauern zusammen. Waren die Untertanen zahlenmässig durch Kriegswirren oder Seuchen empfindlich dezimiert worden, mussten Zuzügler gewonnen werden. 

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  • Author Adalbert Putz

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  • 137 (34)

Marienbad 1. Oktober 1938 Eine Nacherzählung

Intro

Mit dem Einfall der Nazis in das Sudetenland (Tschechoslowakei) verwehrte man den Juden ihre beliebte Trinkkur

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  • Author Roger Reiss

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  • 137 (34)

Charles Abeles Überleben in Italien

Intro

Unter den Geretteten im Safe Haven Oswego waren auch mehrere Österreicher. Einer von ihnen war der Pianist und Komponist Charles Abeles

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  • Author Peter R. Koppitz

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  • 137 (34)

Neuerlicher Anschlag auf Pilger in Djerbas Ghriba- Synagoge

Intro

Vor der historischen Ghriba-Synagoge – der ältesten Nordafrikas – auf der tunesischen Insel Djerba wurde am 9. Mai 2023 ein Anschlag verübt. Fünf Menschen starben dabei.

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  • Author Charles E. Ritterband

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  • 137 (34)

Die Juden von Antakya Das Ende einer Tradition von 2.500 Jahren

Intro

Es ist schwer zu glauben: Antiochia, das heutige Antakya, im südöstlichen Zipfel der Türkei, 25 Kilometer westlich der syrischen Grenze gelegen, war einst mit mehr als 200.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt im Römischen Reich. 

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  • Author Robert Schild

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  • 137 (34)

Mein Weg als Deutscher und Jude Jakob Wassermann  

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Jakob Wassermann (Fürth 1873–1934 Altaussee) war ein äusserst erfolgreicher Schriftsteller, ja man könnte sagen, er war der Romancier des Willhelminischen Deutschlands. Seine 1921 erschienenen Memoiren Mein Weg als Deutscher und Jude hat jedoch alle Illusionen einer deutsch-jüdischen Symbiose genommen: „Bei der Erkenntnis der Aussichtslosigkeit der Bemühung wird die Bitterkeit in der Brust zum tödlichen Kampf. Es ist vergeblich, das Volk der Dichter und Denker im Namen seiner Dichter und Denker zu beschwören. Jedes Vorurteil, das man abgetan glaubt, bringt, wie Aas die Würmer, tausend neue zutage. Es ist vergeblich, das Gift zu entgiften. Sie brauen frisches. Es ist vergeblich, für sie zu leben und für sie zu sterben. Sie sagen: Er ist Jude.“

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  • Author Stephan Templ

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  • 137 (34)

Egon E. Kisch

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Egon Erwin Kisch (29.4.1885–31.3.1948) starb einen Monat nach der putschartigen Machtergreifung der Kommunisten in Prag eines natürlichen Todes. Noch ein glücklicher Zeitpunkt, könnte man sagen. 

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  • Author Stephan Templ

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  • 137 (34)

Freiheit in der Gesellschaft Max Horkheimer zum 50. Todestag

Intro

Max Horkheimer zählt zu den Gründern der Frankfurter Schule, die massgeblich von Sigmund Freud und Karl Marx inspiriert wurde. In ihrer Kritischen Theorie wurde eine umfassende Gesellschaftsanalyse in Zusammenhang mit neuzeitlicher Subjektivität und kapitalistischer Gesellschaftsordnung beleuchtet. 

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  • Author Monika Kaczek

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  • 137 (34)

Ein Optimist bis ans Lebensende Shimon Peres zum 100. Geburtstag

Intro

Shimon Peres wurde am 2. August 1923 als Szymon Persky im damals polnischen Wiszniew (heute Wischnewa, Belarus) als Sohn von Isaac und Sarah Persky geboren. Sein Vater bereitete 1932 die Auswanderung der Familie nach Palästina vor und zwei Jahre später erfolgte die Alijah

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  • Author Monika Kaczek

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  • 137 (34)

Zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Slowenien

Intro

Die Marburger „Judengasse“ („Židovska ulica“)1 führt vom Hauptplatz Richtung Stadtmauer und zur Synagoge. Die einstöckigen Häuser in dieser Gasse, Nr. 3 und 5, charakteristisch mit zwei, höchstens drei Fenstern an der Vorderfront, werden auf die Zeit der zweiten und dritten baulichen Veränderung der Synagoge datiert. 

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  • Author Anna Maria Grünfelder

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  • 137 (34)

Maribor und die Juden des mittelalterlichen Marburg an der Drau/ Ihre Synagoge – heute ein Ort der Erinnerung

Intro

Wer auf der Draubrücke bei der slowenischen Stadt Maribor, dem alten „Marburg an der Drau“ (vielleicht auf der Rückfahrt von der Adria Richtung Graz und Wien) einen Blick auf das Panorama der Stadt wirft, registriert sicherlich Reste der alten Stadtmauer. Mit einem „Auge“ für historische Ensembles bemerkt man auch ein eng an die Mauer geducktes Ensemble von alten Häusern rund um einen Bau mit drei Strebepfeilern, die vom Drau-Ufer bis unter das Dach des höchsten Hauses reichten. 

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  • Author Anna Maria Grünfelder

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  • 137 (34)

In Erinnerung an Karl Pfeifer s.A. (1928 – 2023)

Intro

Der österreichische Journalist Karl Pfeifer ist im Alter von 94 Jahren in Wien verstorben. Pfeifer, der 1938 aus Österreich vertrieben wurde, besuchte als Zeitzeuge auch regelmässig Schulen, um den SchülerInnen über sein Schicksal zu berichten.

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  • Author Monika Kaczek

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  • 136 (30)

Die Haut des Feindes Erinnerungen an Sally Perel s.A. (1925–2023)

Intro

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Sally Perel bei der Buchmesse Madrid, 2014. Quelle: wikimedia commons, gemeinfrei:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sally_Perel#/media/Datei:Sally_Perel_-_01.jpg

; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

 

Im Jahre 1990 erschien Agnieszka
Hollands
Film Hitlerjunge Salomon. Er schildert das bewegte Leben von Salomon Perel, der als „Volkdeutscher“ getarnt den Zweiten Weltkrieg überlebte. Am 2. Februar verstarb Perel im Alter von 97 Jahren in Israel.  

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 136 (30)

I Say a Little Prayer In Erinnerung an Burt Bacharach s.A. (1928–2023)

Intro

Wer kennt sie nicht, die wunderbaren Lieder von Burt BacharachWhat the World Needs Now, The Look of Love, Walk On By, und unzählige mehr. Am 8. Februar verstarb dieser grosse Musiker im Alter von 94 Jahren in Los Angeles.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 136 (30)

Kindertransporte aus Wien

Intro

1938: Kindertransporte aus Wien nach Holland, Frankreich, Norwegen, Schweden, vor allem aber nach England bis in die U.S.A. 

2022: wieder Kinder und Waisenkinder, diesmal Flüchtende aus den Kriegsgebieten der Ukraine nach Deutschland und Österreich.

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  • Author Berthold Schäffner

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  • 136 (30)

Es ist nichts los in Gattendorf

Intro

Durch einen Artikel der Burgenländischen Volkszeitung mit dem seltsamen Titel Jüdische Friedhöfe im Bezirk - einsam und verlassen1 erfuhr ich von der Existenz eines Friedhofs in Gattendorf. Herbert Brettl nennt ihn in seinem Blog „verwaist“.2 Was aber soll denn auf einem jüdischen Friedhof los sein? Totenruhe ist ja oberstes Gebot in einem „Haus der Ewigkeit“. Haben die Autoren zu viel Wolfgang Ambros gehört („Es lebe der Zentralfriedhof“)?  Mir fiel dann ein, dass Gattendorf derjenige Ort war, an dem 1996 die noch bestehende Synagoge abgerissen wurde. Dort gibt es noch einen jüdischen Friedhof?

Eigenschaften

  • Author Michael Bittner

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  • 136 (30)

Wolodymyr Selenskyj

Intro

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  • Author Martin Malek

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  • 136 (30)

Spurensuche in Krems

Intro

Im Jänner 2015 veröffentlichte Martin Loinig, damals Schüler des Piaristengymnasiums Krems, seine Vorwissenschaftliche Arbeit mit dem Titel Spurensuche. Die jüdischen Schülerinnen und Schüler am Piaristengymnasium Krems (1918–1945) und ihre Schicksale. Sie wurde im Rahmen des von der Stadt Krems ausgeschriebenen Zeitgeschichtewettbewerbes als bester Beitrag mit dem Ehrenring „Summa cum laude“ prämiert.1

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 136 (30)

Der Alte Jüdische Friedhof von Breslau

Intro

Am 18. November 1856 um 14 Uhr hatte der 35-jährige Buchhalter Löbel Stern das zweifelhafte Privileg, als erster am damals neuen Friedhof „so zeitig als möglich“ bestattet zu werden.

Eigenschaften

  • Author Thomas Varkonyi

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  • 136 (30)

Lozelach aus dem Hause Todesko Hans Makarts „Siesta“ Serie, Teil I

Intro

Eduard Freiherr von Todesko,1 der Mehrheitseigentümer der Marienthaler Textilfabrik, Bankier, Philanthrop, Zensor der Oesterreichischen Nationalbank etc., etc. lässt eines der schönsten Ringstrassenpalais errichten und von Theophil Hansen erlesen dekorieren. Es entstehen wunderbare Räume, ein Traum von Eleganz, Prunk und Bildungsbeflissenheit – doch was macht man in diesen 500 Zimmern?2 

Eigenschaften

  • Author Michael Bittner

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  • 136 (30)

„Pfiffige Kinojuden“ Antisemitismus in der kinematographischen Berichterstattung am Beispiel des Cabiria-Skandals1917

Intro

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts reflektierte die Berichterstattung über das sich ausbreitende Phänomen Kino die sozialen, kulturellen und politischen Gegebenheiten Österreich-Ungarns. Gesellschaftlichen Diskurs widerspiegelnd, wurden die Artikel auch dazu benützt, Antisemitismus sowohl in latenter, zumeist jedoch in sehr offener Form, zu transportieren. 

Eigenschaften

  • Author Paolo Caneppele/Günter Krenn

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  • 136 (30)

Der Zukunft begegnet zu sein Das Atelier Friedl Dicker–Franz Singer

Intro

Nur ein Jahr nach der grossen Friedl Dicker-Ausstellung mit Schwerpunkt Malerei und Kunstgewerbe im Linzer Lentos Museum kann man nun im 

Wien Museum die architektonischen 

Entwürfe und Realisationen des Ateliers Friedl Dicker – Franz Singer bestaunen. 

Eigenschaften

  • Author Stephan Templ

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  • 136 (30)

Sein Spielfeld war die ganze Welt Henry Kissinger zum 100. Geburtstag

Intro

Der 1767 im bayrischen Rödelsee geborene Meyer Löb heiratete die aus der weltbekannten Kurstadt Bad Kissingen stammende Schönlein Stahl und nannte sich fortan Kissinger. Er war der Ur-Urgrossvater des ehemaligen amerikanischen Aussenministers: Heinz Alfred Henry Kissinger, vor hundert Jahren in Fürth geboren. 

Eigenschaften

  • Author Stephan Templ

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  • 136 (30)

Masl Tov Adrien Brody zum fünfzigsten Geburtstag

Intro

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Adrien Brody beim Filmfestival Cannes, 2014. Foto: Georges Biard. Quelle: wikimedia commons, gemeinfrei: https://en.wikipedia.org/wiki/Adrien_Brody#/media/File:Adrien_Brody_Cannes_2014.jpg, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Adrien Nicholas Brody wurde am 14. April 1973 im New Yorker Stadtteil Queens geboren. 

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  • Author Monika Kaczek

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  • 136 (30)

„Auch hier etwas, woran sich die deutschen Orthodoxen stossen möchten“ Die Sefardische Synagoge Cahal Grande in Bukarest

Intro

Über die Synagogen der Spaniolen (Sefarden) in Bulgarien sind wir schlecht, eigentlich überhaupt nicht informiert. Zum Glück verfügen wir über einen ausführlichen Reisebericht des in Brody geborenen Arztes Dr. Julius Barasch (1815–1865).1 Barasch veröffentlichte ihn 1844–1845 in der Allgemeinen Zeitschrift des Judenthums unter dem Titel 

„Wanderung durch Krakau, Galizien, Bukowina, Moldau und Walachei“. 

Eigenschaften

  • Author Michael Halévy

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  • 136 (30)

Überraschende Nachricht aus Auschwitz In Erinnerung an Ingrid G.

Intro

Ihr Vater erfuhr zufällig vom Schicksal seiner ermordeten Schwester. Ein Nachruf auf Ingrid G., die sich in ihrem Gemeindebau in Wien-Ottakring ein Denkmal für die jüdischen Vertriebenen wünschte.

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  • Author Kerstin Kellermann

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  • 135 (35)

Kriegsgräber auf jüdischen Friedhöfen in Krakau Vom Ersten Weltkrieg bis 1939

Intro

Die Hauptstadt Krakau und die bis zum ersten Juli 1915 unabhängige Josefstadt (heute Podgórze) wurden 1850 aufgrund eines Erlasses Kaiser Franz Josefs I. in die Festung Krakau eingegliedert. In beiden Städten bildeten Juden einen grossen Teil der Bevölkerung und waren in selbständigen israelitischen Kultusgemeinden organisiert. 

Eigenschaften

  • Author Jan Schubert

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  • 135 (35)

Entnazifizierung einer Strasse in Villach

Intro

Es ist kein unabänderliches Schicksal, wenn die Anwohner der Herbert-Strutz-Strasse in einer nach einem illegalen Nazi benannten Strasse wohnen müssen. Dieser Zustand kann und soll geändert werden. 

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  • Author Rudolf O. Zucha/ Cornelia Rivkah Bejach-Zucha

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  • 135 (35)

Juden in Zwettl

Intro

Der erste namentlich bekannte Zwettler Jude Abraham lässt sich in der Zeit von 1315 bis 1317 im Archiv des Stiftes Zwettl durch Fragmente von Schuldscheinen nachweisen. Das Kloster stand also mit hier lebenden Juden in wirtschaftlichem Kontakt. Ausserdem dürfte in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in oder um Zwettl ein bedeutender rabbinischer Gelehrter gelebt haben.1

Eigenschaften

  • Author Friedel Rainer Moll

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  • 135 (35)

Das Juden-Aquamanile Ein spätmittelalterlicher Fund zur Geschichte der jüdischen Gemeinde von Krems

Intro

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Das sogenannte Juden-Aquamanile von Krems an der Donau, Seitenansicht.
museumkrems, Inv.-Nr. H1235. Foto: IMAREAL/Peter Böttcher. Mit freundlicher Genehmigung museumkrems.

Die jüdische Gemeinde der niederösterreichischen Stadt Krems an der Donau zählte Ende des Mittelalters zu den bedeutendsten Österreichs. Der Fund eines spätmittelalterlichen Giessgefässes, das einen Juden darstellt, erinnert an diese Vergangenheit.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 135 (35)

Fanny von Arnstein und die Emanzipation Serie, Teil II

Intro

Das Bild der Nachwelt von Fanny von Arnstein als berühmter Salondame ist dank klischeeüberladener Zeitungsberichte ihrer Zeitgenossen, aber auch anachronistischer Vergleiche ihrer berühmten Biografin dermassen verzerrt, dass die historische Persönlichkeit hinter dem Spiegel kaum zu erkennen ist.

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  • Author Tina Walzer

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  • 135 (35)

Krieg der Schatten Gershom Gorenberg über Codeknacker, Spione und den geheimen Kampf, die Nazis aus dem Nahen Osten zu vertreiben

Intro

„Wir sässen hier nicht, wenn die Nazis ihren Plan, Ägypten zu erobern, vollendet hätten,” erzählte mir der Historiker und Journalist Gershom Gorenberg in einem Jerusalemer Café Ende Oktober 2022 und sprach ausführlich von Fantasien der Nazis, den ganzen Nahen Osten zu übernehmen. 

Eigenschaften

  • Author Eyal Hareuveni

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  • 135 (35)

Niedergang und Neubeginn Die Juden in Kosova heute

Intro

Der Frühwinter 1999 bedeutete das Aus für die kleine jüdische Gemeinde, aus rund sechzig Juden bestehend, in Kosovas Hauptstadt Pristina. Über den Neubeginn: Ein Bild-Essay.

Eigenschaften

  • Author Ludwiga Reich

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  • 135 (35)

Ad meah we esrim Peter Demetz zum 100. Geburtstag

Intro

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Peter Demetz, 2012. Foto: Zandegan55, Quelle: Wikimedia commons, gemeinfrei: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6c/Peter_Demetz_2012_%28cropped%29.jpg

Der aus Prag stammende Germanist Peter Demetz feierte jüngst im Exilland Amerika seinen 100. Geburtstag. Der Spross einer böhmisch-jüdischen und Südtiroler ladinischen Familie gilt als bedeutender Mittler der deutschen und der tschechischen Literatur.

Eigenschaften

  • Author Stephan Templ

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  • 135 (35)

Ein Schritt nach vorn Zum 80. Geburtstag von Daniel Barenboim

Intro

Der argentinisch-israelische Pianist und Dirigent Daniel Barenboim zählt zu den bedeutendsten Musikern unserer Zeit. Daneben ist er mit seinem 

West-Eastern Divan Orchestra auch als Friedensaktivist tätig.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 135 (35)

Der Lubitsch-Touch Ernst Lubitsch zum 75. Todestag

Intro

Bis zu seinem Tod am 30. November 1947 gehörte Ernst Lubitsch zu den gefragtesten Filmschaffenden der 1930er und 1940er Jahre. In Hollywood machte er sich einen Namen als Regisseur von eleganten, humorvollen Salonkomödien. 

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 135 (35)

Zur Gedenkveranstaltung der Stadt Wels am 9. November 2022

Intro

Am 9. November 2022 kam es im 

Pollheimerpark im Zentrum von Wels zu einer Veranstaltung im Gedenken 

an die Opfer der Novemberpogrome vor 84 Jahren. 

Eigenschaften

  • Author Thomas Varkonyi

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  • 135 (35)

Voller Engagement /Interview mit Franz Schnabl

Intro

Franz Schnabl ist niederösterreichischer Landeshauptfrau-Stellvertreter und Vorsitzender der SPÖ Niederösterreich.

Eigenschaften

  • Author Ilan Beresin

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  • 135 (35)

Virtuelle Rekonstruktion der Rumbach Synagoge in Budapest

Intro

Mit der gesetzlich verankerten Gleichberechtigung der Juden in Ungarn im Zuge des Ausgleichs 1867 kam es zum Bruch zwischen unterschiedlichen jüdischen Glaubensrichtungen. 

Diese beauftragten in der Folge die Errichtung jeweils eigener Synagogen. Das Budapester Judentum teilte sich in drei Fraktionen auf: die dominierenden liberalen Neologen, die kleine orthodoxe Gemeinde und die Status-quo-ante-Gemeinde. Letztere liess sich eine Synagoge mit rund 1.000 Sitzplätzen vom Wiener Architekten Otto Wagner errichten.

Eigenschaften

  • Author Ivana Schultmeyer

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  • 135 (35)

Chanukka 2022

Intro

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  • Author Rabbiner Joel Berger

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  • 135 (35)

In memoriam Ruth Lapide s.A. (1929–2022)

Intro

Am  30. August verstarb Ruth Lapide in Frankfurt am Main. Neben ihrer Tätigkeit als Religionswissenschaftlerin und Historikerin war sie auch für ihre Verdienste um den christlich-jüdischen Dialog bekannt.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 134 (30)

Das Gewissen Israels In memoria Abraham B. Jehoschua s.A. (1936–2022)

Intro

Gemeinsam mit Amos Oz und David Grossman gehörte der Autor Abraham B. Jehoschua zu den prominentesten Persönlichkeiten der israelischen Literatur und Friedenbewegung. Am 14. Juni ist seine Stimme für immer verstummt.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 134 (30)

Jüdische Bevölkerung in der Buckligen Welt und im Wechselland

Intro

Im Interview erzählt der wissenschaftliche Projektleiter Werner Sulzgruber von Erfolgen und Rezepten der Pionierarbeit in der Forschung über „Landjuden“ in Österreich. Die Bereitschaft der Gemeinden und der Region als Ganzes zu diesem einzigartigen Projekt ist besonders hervorzuheben.

Eigenschaften

  • Author Ilan Beresin

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  • 134 (30)

Ich bin hier Ein Kunstprojekt über jüdische Frauen in Krems

Intro

Im vergangenen Jahr wurde im museumkrems parallel zur Ausstellung Wo sind sie geblieben? Die Frauen von Krems das Kunstprojekt Ich bin hier von Iris Andraschek präsentiert, das sich auf Spurensuche nach Schicksalen jüdischer Frauen in Krems begibt. Basierend auf Forschungen von Friedrich Polleross, Doris Steiner und Robert Streibel recherchierte die Historikerin Edith Blaschitz die Lebensdaten und Wohnorte von mehr als hundert Kremser Jüdinnen.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 134 (30)

Wer ist Antisemit? Versuch einer Definition

Intro

Der Antisemitismus in Mitteleuropa – speziell in Österreich und Deutschland – ist ein uraltes und anscheinend unausrottbares Phänomen. Obwohl heute in Österreich, als Folge des Holocaust, nur noch rund 15.000 Juden – fast ausschliesslich in Wien – leben, zeigen alle repräsentativen Umfragen der vergangenen Jahrzehnte, dass sich an der negativen Grundeinstellung weiter Kreise der Bevölkerung zum Judentum nicht allzu viel geändert hat.

Eigenschaften

  • Author Theodor Much

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  • 134 (30)

Shoah-Überlebende in Jugoslawien nach 1945

Intro

Jüdische Überlebende kehrten nach dem Ende des Zweiten

Weltkriegs in ihre Heimat zurück. Sie wagten einen Neubeginn in der kommunistischen Gesellschaft Jugoslawiens.

Eigenschaften

  • Author Anna Maria Grünfelder

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  • 134 (30)

Zeev Tene

Intro

Er ist 75 Jahre jung. Er wurde in Polen als Sohn von Holocaust-Überlebenden geboren, die ihre erstgeborene Tochter während des Krieges verloren hatten.

Er ist als Lebensmitteltechniker für die Erfindung des äusserst beliebten Tiefkühl-Hühnerschnitzels Mama Of und des nicht-koscheren Hot Dogs Frank verantwortlich. Und er ist Israels führender Protestsänger und Liedermacher.

Eigenschaften

  • Author Eyal Hareuveni

Tags

  • 134 (30)

Darüber wirst du nie schweigen zum 50. Jahrestag des Attentats bei den Olympischen Spielen 1972

Intro

Im September wird des 50. Jahrestags des Attentats bei den Olympischen Spielen von 1972 in München gedacht. Damals nahmen palästinensische Terroristen israelische Sportler als Geiseln, um Gefangene in Israel und Deutschland freizupressen. Elf Athleten, ein Polizist und fünf Terroristen kamen ums Leben.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 134 (30)

Die karitative Tätigkeit der Familie Rothschild in Zusammenarbeit mit dem Architekten Wilhelm Stiassny

Intro

Lange Zeit war der Name Rothschild im Kontext unserer jüngeren Geschichte weitgehend vergessen und verdrängt. Sowohl Antisemitismus als auch Antikapitalismus waren hier treibende Faktoren. Erst in jüngster Zeit ist durch eine Monographie über die österreichische Linie1 und einen Rechtsstreit die Familie wieder in den Fokus des allgemeinen Interesses gerückt.

Eigenschaften

  • Author Ursula Prokop

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  • 134 (30)

Von der Düne zur Stadt Der Rothschild Boulevard

Intro

Die Geschichte der eigenständigen jüdischen Siedlungsbewegung in Palästina ist mit dem Namen ihres grossen Förderers und Gönners Edmond James de Rothschild ebenso untrennbar verbunden wie mit jenem des Visionärs des „Judenstaates“, Theodor Herzl.

Eigenschaften

  • Author Werner Winterstein

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  • 134 (30)

Ein Regiestar aus Hollywoods Goldener Ära Michael Curtiz zum 60. Todestag

Intro

Der in Ungarn geborene Regisseur Michael Curtiz (1886–1962) inszenierte in seiner langen Karriere über hundertsiebzig Filme unterschiedlichster Genres. Weniger bekannt ist, dass er, bereits bevor er 1926 einem Angebot von Warner Brothers nach Hollywood folgte, in Ungarn und später auf der Flucht vor Béla Kuns Räterepublik in Wien grossen Erfolg hatte.

Eigenschaften

  • Author Tina Walzer

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  • 134 (30)

Ideen in Gestalten darstellen Stefan Zweig als Biograf

Intro

Stefan Zweig ist mit seinem belletristischen Werk und vor allem den Essay- Bänden Sternstunden der Menschheit und Die Welt von Gestern einem weltweiten Publikum bis heute bestens vertraut. Weniger bekannt ist, dass der Autor auch historische Studien von beachtlicher Aussagekraft verfasst hat, die in ihren Analysen politischer Phänomene weit über den zeitgenössischen Horizont hinausreichen.

Eigenschaften

  • Author Tina Walzer

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  • 134 (30)

Geschichte ist keine Festung, Sondern ein Flughafen Carlo Ginzburg über die Mikrohistorie und seinen beruflichen Werdegang Interview, Teil II

Intro

Carlo Ginzburg ist einer der bekanntesten italienischen Historiker unserer Zeit. Angetrieben von der erfahrenen Verfolgung als Kind regimekritischer jüdischer Intellektueller im faschistischen Italien des Zweiten Weltkriegs, entwickelte er das Forschungskonzept der Mikrohistorie. Seinen Interessen folgend, begann er damit, Opfern der Inquisition eine Stimme zu verleihen. Quellen gegen den Strich zu lesen erlaubt ihm seine intellektuelle Freiheit; so legt er überraschend verborgene Inhalte frei – die in der Folge ein Eigenleben gewinnen.

Eigenschaften

  • Author Tina Walzer

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  • 134 (30)

Es wechseln die Zeiten Hanns Eisler zum 60. Todestag

Intro

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Hanns Eisler (links) mit Bertold Brecht, Ost-Berlin 1950. Quelle: Wikimedia commons, gemeinfrei: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/59/Bundesarchiv_Bild_183-19204-2132%2C_Berlin%2C_Bertolt_Brecht_und_Hanns_Eisler.jpg

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en

 

Hanns Eisler zählt zu den einflussreichsten Komponisten des deutschsprachigen Raums. Im Gegensatz zu seinem Lehrer Arnold Schönberg verstand er Musik auch dezidiert als Teil einer politischen Öffentlichkeit.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 134 (30)

Die Stumperschul Prototyp einer Wiener Hinterhofsynagoge

Intro

Die Stumperschul erfüllte sämtliche Merkmale einer Hinterhof-Synagoge, war sie doch an allen vier Seiten von wesentlich höheren Baukörpern umgeben, sodass ihr die strassenseitige Sichtbarkeit gänzlich fehlte und der Zugang nur durch die Einfahrt des „Vorderhauses“ gegeben war. Die Ausführung war äusserst schlicht, was wohl auf nur gering zur Verfügung stehende Mittel zurückzuführen ist.

Eigenschaften

  • Author Hanns Christian Baldinger

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  • 134 (30)

Damnatio memoriae in der Terra d’ Otranto1 Lecce und das salentinische Judentum

Intro

Salentinische Glossen, mit hebräischen Schriftzeichen verfasst, zählen zu den ältesten Überlieferungen der italienischen Volkssprache. In einer Handschrift der Mischna aus dem 11. Jahrhundert, die in der Biblioteca Palatina in Parma aufbewahrt wird, wurden Kommentare in salentinischem Dialekt eingefügt. Für die Kenner der jüdischen Geschichte des Salento, Fabrizio Ghio und Fabrizio Lelli, zeigt sich hier die intellektuelle Strahlkraft der einstigen jüdischen Gemeinde von Lecce. Die Hauptstadt des Salento wird aufgrund ihrer barocken Bauwerke bewundert, während ihre unter spanischer Herrschaft ausgelöschte jüdische Vorgeschichte mühsam rekonstruiert werden muss.

Eigenschaften

  • Author Sabine Mayr

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  • 134 (30)

Was wusste man 1938–1944 in Wien vom Holocaust?

Intro

Nationalsozialisten, Opportunisten, politisch und „rassisch“ Verfolgte – erschreckende Zeugnisse in den Tagebüchern von Heinrich Wildner.

Eigenschaften

  • Author Gertrude Enderle-Burcel

Tags

  • 133 (32)

Kino, um zu leben In memoriam Peter Bogdanovich s.A. (1939 – 2022)

Intro

Am 6. Jänner 2022 starb der amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Peter Bogdanovich, der neben Spielfilmen auch Dokumentarfilme drehte und Sachbücher zum Thema Film veröffentlichte.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

Tags

  • 133 (32)

Nicht alle waren Mörder In Memoriam Michael Degen s.A. (1932–2022)

Intro

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Michael Degen, 2012. Quelle: Wikimedia commons, gemeinfrei:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/5143a_Michael_Degen.JPG

 

Am 9. April 2022 verstarb der beliebte deutsch-israelische Theater- und Filmschauspieler, Regisseur und Schriftsteller Michael Degen im Alter von 90 Jahren.

Eigenschaften

  • Author Christoph Tepperberg

Tags

  • 133 (32)

Die Familie Arnstein in Wien Teil I

Intro

Die Arnsteins zählten bereits im 18. Jahrhundert zu den wichtigsten jüdischen Familien Wiens.

Eigenschaften

  • Author Tina Walzer

Tags

  • 133 (32)

Liberation was bittersweet Auschwitz. Not long ago. Not far away.

Intro

In New York City, Battery Park, direkt vor der Freiheitsstatue und gegenüber von Ellis Island zeigte das Museum of Jewish Heritage  zwei Jahre lang eine Schwerpunktausstellung zu Auschwitz.

Eigenschaften

  • Author Kerstin Kellermann

Tags

  • 133 (32)

Polen und Juden während der Shoah

Intro

Am 10. Juli 1941 wurden in der nordostpolnischen Kleinstadt Jedwabne hunderte Juden ermordet. Anna Bikont, polnische Journalistin und Mitarbeiterin der Zeitung Gazeta Wyborcza schrieb im Jahr 2004 ein Buch, in dem sie dieses Verbrechen ans Licht brachte.

Eigenschaften

  • Author Krystyna Tausch

Tags

  • 133 (32)

Die Anfänge jüdischen Lebens in Österreich

Intro

Die frühesten Nachrichten über die Anwesenheit von Juden im heute

österreichischen Gebiet sind vage.

Eigenschaften

  • Author Eveline Brugger/Birgit Wiedl

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  • 133 (32)

Ich wollte ein tapferes Kind sein, das die Welt rettet Interview mit der Psychoanalytikerin Erika Freeman

Intro

Die 93-jährige New Yorker Psychoanalytikerin Erika Freeman lebte zuletzt in Wien, denn sie konnte wegen COVID nicht nach New York zurückfliegen. Als Kind war Freeman aus Wien geflüchtet. Bisher war nicht bekannt, dass im Luftschutzkeller des Wiener Philipp-Hofs auch viele Juden als sogenannte U-Boote Schutz suchten. Erika Freemans Mutter starb im Wiener Philipp-Hof neben der Albertina.

Eigenschaften

  • Author Kerstin Kellermann

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  • 133 (32)

Spurensicherung Der Maler Georg Eisler (1928–1998)

Intro

Unter dem Titel Im Blick: Georg Eisler. Spurensicherung widmet das Obere Belvedere noch bis September 2022 dem Werk des Malers eine Ausstellung.

Eigenschaften

  • Author Stephan Templ

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  • 133 (32)

Joseph Pulitzer zum 175. Geburtstag

Intro

Am 10. April 1847 kam in der ungarischen Kleinstadt Makó der später in den U.S.A. erfolgreiche

Publizist Joseph Pulitzer zur Welt. Nach ihm ist der weltbekannte, seit 1917 vergebene Pulitzer-Preis für

Autoren benannt.

Eigenschaften

  • Author Tina Walzer

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  • 133 (32)

Die Allergrösste Zum 80. Geburtstag von Barbra Streisand

Intro

Am 24. April feierte die Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand ihren 80. Geburtstag.

In einem Artikel des Musikmagazins Rolling Stone wird sie zu Recht als Die Allergrösste bezeichnet.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 133 (32)

Wer ihn kannte, der liebte ihn Zum 25. Todestag von Jurek Becker

Intro

Als Jurek Becker am 14. März 1997 in Sieseby (Schleswig-Holstein) starb, widmete ihm Der Spiegel ein

berührendes Nachwort: „Wer ihn kannte, der liebte ihn. Seine Stimme, ganz wörtlich genommen: Sein Ton wird fehlen. Dieser Ton war bei aller Lust an der Polemik – in der Gegenwartsliteratur vermisste er die

Dimension Auflehnung von melancholischer Abgeklärtheit”.

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 133 (32)

The Only Source of Knowledge Is Experience Albert Einstein (1879–1955)

Intro

Albert Einstein wurde in eine Zeit des industriellen Aufbruchs und der Hinwendung zur technisch-naturwissenschaftlichen Forschung hineingeboren, die besonders durch die Bildungsbestrebungen der jüdischen Gesellschaft geprägt war.

Eigenschaften

  • Author Ingrid Prucha

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  • 133 (32)

Ich bin zwei mal geboren In Memoriam Gertrude Pressburger s.A. (1927 – 2021)

Intro

Nach langer schwerer Krankheit starb am 31. Dezember 2021 die Wiener Holocaust-Überlebende Gertrude Pressburger im Alter von 94 Jahren. Vor dem österreichischen Präsidentschaftswahlkampf 2016 wurde sie mit einem Facebook-Video als Frau Gertrude zu einer öffentlichen Figur, die für Toleranz und gegen Hass eintrat. 
 

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 132 (42)

In Erinnerung an Sir Antony Sher s.A. (1949 – 2021)

Intro

Am 2. Dezember 2021 verstarb der grosse Schauspieler Sir Antony Sher, der besonders durch seine innovativen Darstellungskünste von Shakespeare-Figuren bekannt wurde. 
 

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 132 (42)

In Memoriam Noah Gordon s.A. (1926 – 2021)

Intro

Am 22. November 2021 starb der amerikanische Autor Noah Gordon, der mit seinen historischen Romanen weltweit bekannt wurde.
 

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 132 (42)

In Erinnerung an Stephen Sondheim s.A. (1930 – 2021)

Intro

A Little Light Music/Eine kleine Nachtmusik (1973) oder Sunday in the Park with George/Am Sonntag im Park mit George (1984) zählen zu den bekanntesten Musicals des amerikanischen Texters und Komponisten Stephen Sondheim, der am 26. November 2021 in Connecticut verstarb.
 

Eigenschaften

  • Author Monika Kaczek

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  • 132 (42)

Es wird an den nächsten Generationen liegen, die Welt entsprechend zu verändern In Erinnerung an Ernst Fettner s.a. (1921 – 2021)

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Der Freiheitskämpfer, Antifaschist, Journalist und Gewerkschafter Ernst Fettner starb am 15. Dezember 2021 im Alter von einhundert Jahren. Vom Nationalsozialismus verfolgt, musste er Österreich verlassen und konnte nach Grossbritannien flüchten, wo er sich in der Bewegung Young Austria für ein freies Österreich einsetzte.
 

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  • Author Monika Kaczek

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Frauen webten Theodor Herzls Parochet

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Eine zentrale Aktivität der WIZO (Women‘s International Zionist Organisation) im Jahr 1935 war die Produktion eines Bahrtuches (hebr. Parochet) für die Überführung von Theodor Herzls Leichnam aus Wien nach Jerusalem. 
 

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  • Author Dieter J. Hecht/Louise Hecht

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Die jüdische Eiche Hochschulsport, Hakoah und die Wiener Studentenverbindung „Robur“

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Die Entwicklung der jüdischen Sportvereine in Mitteleuropa ist wesentlich von Studierenden und Studentenverbindungen beeinflusst worden. Die Akteure waren liberale Juden, denen die enge Verbindung zwischen dem Entstehen der deutschen Nationalbewegung, der Rezeption durch die Burschenschaften und der organisatorischen Verknüpfung mit den Anfängen des Breitensports ebenso geläufig waren wie die weltanschauliche Grundtendenz der Epigonen des antisemitischen „Turnvaters“ Jahn. Die Forderung Max Nordaus nach „Muskeljuden“ und einer entsprechenden Körperkultur fiel im jungen nationaljüdischen Verbindungswesen auf fruchtbaren Boden und setzte zahlreiche Potenziale frei. 
 

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  • Author Gregor Gatscher-Riedl

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Die Abraham-Abkommen Eine erste Bilanz

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Am 30. Januar 2022 erklangen in Abu Dhabi ungewohnte Töne: Beim ersten offiziellen Besuch eines israelischen Präsidenten in den Vereinigten Arabischen Emiraten (V.A.E.) wurde Jitzchak Herzog zu den Klängen der israelischen Nationalhymne feierlich empfangen. 
 

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  • Author Florian Markl

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Die richtige Debatte mit der richtigen Person Christian Frosch über seinen Film Murer – Anatomie eines Prozesses

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Ein Film aus dem Jahr 2018 erzählt, auf Gerichtsprotokollen basierend, von einem der grössten Justizskandale der Zweiten Republik: dem Freispruch für den Nazi-Verbrecher Franz Murer im Jahr 1963. Der Regisseur, Christian Frosch, berichtet im Interview über sein Werk Murer – Anatomie eines Prozesses.
 

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  • Author Jakub Gortat

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Die Synagoge Mikvé Israel-Emanuel in Curaçao, 1732–2022

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Die Mikvé Israel-Emanuel Synagoge oder Snoa, wie sie auch genannt wird, liegt in der Karibik, im alten Zentrum von Willemstad, der Hauptstadt von Curaçao. Ihre Gemeinde bezeichnet sie stolz als älteste Synagoge der westlichen Hemisphäre, die bis heute durchgehend in Gebrauch sei. 
 

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  • Author Marie-Louise Weissenböck

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Friedl Dicker (1898–1944) Zur Ausstellung im Linzer Lentos Museum

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Friedl Dicker (1898–1944) ist dank der vielen von Georg Schrom kuratierten Ausstellungen längst eine wohlbekannte Grösse in der Kunst und Architekturgeschichte. Sie war nicht nur eine der wenigen österreichischen Schülerinnen am Bauhaus in Weimar, sie war nicht nur eine der herausragendsten Figuren der Wiener Moderne vor 1934, sie erlangte vor allem Bekanntheit als Zeichenlehrerin und  Kunsttherapeutin im KZ Theresienstadt.
 

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  • Author Stephan Templ

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Das Wunder von Le Chambon sur Lignon Die Mautners

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Die Geschichte der Bürger Chambons und der umliegenden Dörfer ist ein weltweites Vorbild für ethisches Verhalten, zivilen Ungehorsam, Menschlichkeit gegenüber Flüchtlingen – vor allem ein Vorbild zur Nachahmung, heute genauso wie in den damaligen Kriegsjahren! Die Erlebnisse meiner Familie sind solche von tausenden. 
 

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  • Author Erich Félix Mautner

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Die Vollendung der Ringstrasse Zum Synagogenprojekt des kürzlich verstorbenen Architekten Friedrich Kurrent

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Schon der legendäre Stadtplaner Camillo Sitte sah in dem Zwickel zwischen Parlament und Palais Epstein Sanierungsbedarf. Friedrich Kurrent (10.09.1931–10.01.2022) nahm sich dieses Knickes in der Prachtmeile an und versuchte die städtebauliche Leerstelle mit einem zeitgeschichtlichen Lehrstück zu sanieren, mit der Errichtung einer Synagoge.  
 

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  • Author Stephan Templ

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Georg Kreisler und Gerhard Bronner Zum 100.Geburtstag

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Wiens Kabarettszene endete im Konzentrationslager. Fritz Grünbaum und Hermann Leopoldi haben noch versucht, mit dem letzten nach Prag gehenden Zug am 11. März 1938 zu entkommen, doch der tschechoslowakische Präsident Edvard Beneš hatte schon die Grenze sperren lassen. Die tschechische Grenzpolizei schickte den ausschliesslich mit gefährdeten Personen überfüllten Zug nach Wien zurück, direkt in die Hände der Gestapo-Schergen. 
 

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  • Author Stephan Templ

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Zwei Filmgrössen von der Stubenbastei Fred Zinnemann und Billy Wilder

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Fred Zinnemann (1907 Rzeszów, Galizien–1997 London) und Billy Wilder (1906 Sucha, Galizien–2002 Los Angeles, Kalifornien) zählen zu den Grössen der Filmwelt. Gemeinsam hatten sie das Franz-Joseph-Gymnasium (heute: Stubenbastei) besucht, von dort führte sie ihr Weg über Berlin nach Hollywood.
 

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  • Author Tina Walzer

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„Die Erfindung der Einsamkeit“ Paul Auster zum 75. Geburtstag

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Mit seinen Romanen, Gedichten und Erzählungen, die oft von Menschen handeln, die sich auf der Schattenseite des Lebens befinden, zählt Paul Auster zu den führenden amerikanischen Autoren.
 

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  • Author Monika Kaczek

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Felix Ehrenhaft zum 70.Todestag

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Felix Ehrenhaft wurde am 24. April 1879 in Nussdorf bei Wien als Sohn des Medizinalrates Dr. Leopold Ehrenhaft und dessen Ehefrau Louise geb. Eggar geboren. Diese entstammte einer ungarischen Industriellenfamilie.
 

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  • Author Ingrid Prucha

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Wie eine Morgenländische Pflanze

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Als 1842 ein gewaltiger Brand Hamburg in Schutt und Asche legt, wird der aus Amsterdam nach Hamburg berufene junge Kantor Jehuda de Mordechai Cassuto unter Lebensgefahr in die erst 1834 errichtete Portugiesensynagoge am Alten Wall 50 (Hofgebäude an der Schlikutsbrücke) eilen, um die sechzehn bis achtzehn Torarollen zu retten, die traditionsgemäss in der Synagoge verwahrt werden. Auch bemüht er sich umgehend mit Hilfe eines Hilfskomitees um Unterstützung bei den dreizehn portugiesischen Schwestergemeinden in der Alten und Neuen Welt, von denen Paris 600 Frs, Bordeaux 100 Frs und Bayonne 150 Frs für einen Neubau der niedergebrannten Synagoge in der Neustadt beisteuern.1 Es wird auch unter den Hamburger und Altonaer Mitgliedern wöchentlich für einen Neubau gesammelt und die Beiträge werden sorgsam in ein Kassenbuch eingetragen. 
 

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  • Author Michael Halévy

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PESSACH 5782/2022

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Das Pessach-Fest, das uns seit der biblischen Zeit an den Auszug unserer Ahnen aus dem Sklavenhaus Ägyptens erinnert, ist mit vielen rituellen Vorschriften und Verhaltensregeln verbunden. Unsere Weisen meinten, wenn man sich alljährlich an die Anordnungen hielte, könne man letzten Endes auch das wichtigste Erlebnis der Väter, die g‘ttliche Befreiung, nicht vergessen oder verdrängen. 

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  • Author Rabbiner Joel Berger

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Neues Vertrauen aufbauen Elisabeth Lutters „Einstimmung in den Tag des Judentums“

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Einstimmung in den Tag des Judentums in Wien bedeutet, dass Leute mit einander ins Gespräch kommen – auch die nicht jüdisch geprägte Bevölkerung kommt dazu und interessiert sich. Denn Ort dieser Veranstaltungen, die seit 2014 jedes Jahr in einem anderen Stadtbezirk stattfinden, ist die jeweilige Bezirksvorstehung.

Die Einstimmung in den Tag des Judentums ist eine emotional sehr berührende Veranstaltung. Besucht wird sie in erster Linie von Menschen, die um die Ecke eines Gedächtnisortes wohnen und bis zu dieser Veranstaltung nichts davon gewusst haben. Elisabeth Lutter formuliert ihr Anliegen, seit sie zum ersten Mal vom Tag des Judentums gehört hat, mit klaren Worten: „Ein bloss abgehobenes christliches Schuldbekenntnis ist nicht zielführend, denn die Schuld, von der die Rede sein soll, lässt sich verorten, und sie hat einen Grund, durch den sie passiert ist.“

Die Vorgeschichte dazu: Seit 1909 wird jedes Jahr zwischen dem 18. und 25. Jänner die Weltgebetswoche für die Einheit der Christen begangen, in der alle christlichen Konfessionen (allein in Österreich bestehen derzeit achtzehn Konfessionen) darum beten, dass sie eins werden mögen. Am Vorabend, dem 17. Januar, sollen sich alle Christen daran erinnern, dass ausser der erhofften innerkirchlichen eine noch viel grössere Einheit besteht, nämlich die mit dem Judentum, aus welchem sie alle hervorgegangen sind. Dieser Tag des Judentums wurde 1997 in Graz durch die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung eingeführt, auf Vorschlag des damaligen Erzbischofs von Mailand, Carlo Maria Martini (1927–2012), der zuvor bereits in Italien die ökumenische Dialog-Gruppe Teshuva gegründet hatte. Als Ziel wurde formuliert, auf allen Ebenen zu versuchen, den Kontakt mit dem Judentum zu finden, ihn aufrecht zu erhalten und das Gespräch zu führen. Im Jahr 2000 war aus dem Tag des Judentums bereits ein regelmässiger Termin im Kirchenkalender geworden.

Elisabeth Lutter erfuhr 2014 zufällig vom Tag des Judentums. Die Vernetzte Ökumene wollte zu diesem Anlass etwas Gemeinsames beitragen und hatte die Idee, ein jüdischer Kantor solle dabei das Klagelied singen. Kantor Robert Singer wurde eingeladen, die Veranstaltung war noch stark christlich ausgerichtet: Der Dechant von Währing, Monsignore Dr. Norbert Rodt setzte sich sehr positiv ein, auch Elisabeth Ganglberger, die Enkelin des Architekten des Währinger Tempels Jakob Modern, kam und hielt eine Rede. Es folgten weitere Recherchen, was andere Kirchen in Wien zum 17. Jänner unternehmen – nämlich, wie sich herausstellte, jedes Jahr einen ökumenischen G‘ttesdienst in einer christlichen Kirche zu feiern. Was es für Juden unmöglich machte, daran teilzunehmen, da sie Kirchen nicht betreten, wie Elisabeth Lutter erläutert und daraus ein neues Ziel formulierte: „Nicht über Juden reden, sondern mit ihnen reden“, und zwar an einem neutralen Ort: nicht in einer Kirche, nicht in einem christlichen Gottesdienst.

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Elisabeth Lutter mit ihrem Ehemann Hans-Joachim Lutter.

Bisheriger Höhepunkt des daraufhin ersonnenen Gedenk-Vorabends Einstimmung in den Tag des Judentums bleibt für Elisabeth Lutter das Jahr 2015, als in der Villa Wertheimstein (dem Bezirksmuseum Döbling) Eytan Lederer aus Haifa mit seiner damals 92-jährigen Mutter und siebenunddreissig Verwandten aus aller Welt zur Veranstaltung kam. 

Recherchen über die Döblinger Synagoge in der Dollinergasse hatten ergeben, dass Julius Lederer 1907 Stifter der Synagoge gewesen war; mit seiner Familie aber war Elisabeth Lutters Mutter befreundet, und damit ein Kontakt gefunden. Julius Lederers Urenkel Eytan Lederer schilderte seinen Eindruck: „Wir sind mit gemischten Gefühlen nach Wien gekommen, doch dieser Abend gab uns das Gefühl, dass Wien uns eine Hand entgegenstreckt.“ 

Weitere Veranstaltungen folgten: 2016 in Hietzing, 2017 im Herklotzgassen-Viertel um den Turnertempel, 2018 in Hernals, 2019 in Ottakring und 2020 in der Brigittenau. Nachdem 2021 pandemiebedingt ausfallen musste, ist das Gedenken an die Vertreibung der Ersten jüdischen Gemeinde Wiens 1420/21 im Bezirk Landstrasse für 2022 geplant.

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Die Familie Lederer zu Besuch in der Hofburg beim Bundespräsidenten Fischer, 2015.
 

Elisabeth Lutter fasst ihr Anliegen so zusammen: „Wir wollen neues Vertrauen aufbauen und Kontakte, die auch halten. Aus Zuwendung und gemeinsamer Gedächtnisarbeit entwickelt sich hoffentlich eine herzliche Verbundenheit, wo man sich mag, und aus der ruhigen Konstanz eine Gewissheit, sich auf einander verlassen zu können." 

Nach Unterstützung für ihre Initiative gefragt, sagt sie: es gibt eigentlich keine nennenswerte. Aber es freut sie, dass ausser dem Kreis der jedes Jahr aufs Neue verlässlich Mitwirkenden – hohen geistlichen Würdenträgern der verschiedenen christlichen Kirchen in Wien, dem Theologen und Vorsitzenden des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit em. Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle, dem Doyen der österreichischen Synagogenforschung Dr. Pierre Genée und dem Oberkantor der jüdischen Gemeinde Shmuel Barzilai, dem Beauftragten für die christlich-jüdische Zusammenarbeit in der Erzdiözese Wien Dechant Ferenc Simon sowie Awi Blumenfeld von der kirchlich-pädagogischen Hochschule Wien-Krems – auch die Generalsekretäre der Israelitischen Kultusgemeinde Wien immer mit dabei sind. 

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Lederer Family Reunion -Button, 2015.

Nachlese:
Elisabeth Lutter: Tag des Judentums. Einstimmung in den Tag des Judentums 2014 – 2018. Christen und Juden gemeinsam. Eine Dokumentation. Hg. v. Ökumene-Vernetzung Wien-West (Dekanate Wien 13-19). o.O. o.J. [Wien 2018]

Dr. Elisabeth Lutter ist seit 2002 Leiterin der Ökumene Döbling, seit 2005 Koordinatorin der Vernetzten Ökumene Wien, welche die Dekanate (Kirchensprengel) für den 12. bis 20. Bezirk umfasst. Im Juli 2017 erhielt sie für die Dokumentation der bisherigen Tage des Judentums den erstmals vergebenen Ökumenepreis, 2019 die Goldene Verdienstmedaille der Evangelischen Kirchen Österreichs. Im September 2020 wurde ihr als einer der ersten Frauen der Päpstliche Sylvester Orden für ihre Verdienste um die Ökumene verliehen.

Alle Abbildungen: E. Lutter, mit freundlicher Genehmigung.

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  • Author Tina Walzer

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Mozart war kein Antisemit Eleonora Eskeles und ein Brief Mozarts an seinen Vater Zur Geschichte der Familie Eskeles, Teil III

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„Die Sau Eskules“, schreibt Mozart in seinem Brief an den Vater vom 11. September 1782 und meint damit eine Jüdin: die gefeierte, bewunderte Salonière Eleonora Flies, geb. Eskeles.1 
Jeder Autor, der in den vergangenen 80 Jahren darüber geschrieben hat, zeigt sich von der Ausdrucksweise schockiert. War Mozart ein Antisemit?

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  • Author Tina Walzer

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  • 131 (35)

Gedenkinitiativen in Wels Serie, Teil III

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In der oberösterreichischen Stadt Wels gibt es heute keine jüdische Gemeinde. Bis 1938 lebten einige jüdische Familien hier, sie wurden vertrieben und verfolgt.1 Rund um das Kriegsende waren zusätzlich zu ihnen viele Opfer der sogenannten Todesmärsche ungarischer Juden auf dem Gebiet der Stadt Wels zu beklagen.2

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  • Author Tina Walzer

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Vom Bahnhof in Meran, ist es zum Friedhof nicht weit

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Der jüdische Friedhof von Meran wird seit 1908 benützt. Anhand einiger Beispiele werden Biographien verstorbener Juden nacherzählt.

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  • Author Joachim Innerhofer

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Ein Leserbrief und seine Folgen Ein Pogrom in St. Gallen im Jahre 1883

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Wer an antijüdische Pogrome in der Moderne denkt, denkt wohl zuerst an Russland und Polen, in zweiter Linie an das Deutsche Reich mit seinen „Hep-Hep“ Unruhen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Aber auch die Schweiz des 19. Jahrhunderts kannte antisemitische Manifestationen, so mehrmals im Kanton Aargau und im Jahre 1883 auch in der Stadt St. Gallen. 

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  • Author Fabian Brändle

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Das Wunder von Le Chambon sur Lignon Dem Retter Pastor André Trocmé zum 50.Todestag Teil I

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Es ist nun fast genau ein Jahr her, dass diese Fünf-Zeilen-Meldung, mehr als Kuriosum denn als wichtige Ergänzung zur Zeitgeschichte, rund um den Jahreswechsel 2020/21 in den internationalen Medien stand: Ein Wiener, der vor Jahrzehnten nach Frankreich geheiratet hatte, vermachte einer Ortschaft in den Bergen sein Vermögen. 

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  • Author Erich Félix Mautner

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Die ganze Welt im Ghetto Von Venedig Riccardo Calimani im Interview

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Der Schriftsteller und Historiker 
Riccardo Calimani, 1946 in Venedig geboren, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren jüdischer Geschichte und Kultur Italiens und Europas. 

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  • Author Tina Walzer/Sabine Mayr

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Unglaubwürdige Reise Ilse Aichinger (1.11.1921–11.11.2016)

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Ilse Aichingers letzte Publikation 
Unglaubwürdige Reise sind 
tägliche Erinnerungen, Einfälle und Begebenheiten, die sie auf den wenigen hundert Metern 
zwischen ihrer Wohnung in der Herrengasse und der Konditorei Demel am Kohlmarkt erlebte.

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  • Author Stephan Templ

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Man überlebt nicht alles, was man überlebt Zum 100.Geburtstag der Schriftstellerin Ilse Aichinger

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Ihr 1948 erschienener Roman Die grössere Hoffnung gehört zu den bedeutendsten Werken der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Mit ihren Erzählungen, Gedichten und Hörspielen sowie Kurzfeuilletons zählt Ilse Aichinger zu den wichtigsten österreichischen Literatinnen. Am 1. November hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert. 

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  • Author Monika Kaczek

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Der „Berghof“ des Komponisten Ignaz Brüll Zum 175.Geburtstag

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Vulgo heisst er „Berghof“: ein über dem Attersee gelegenes herrschaftliches Anwesen. Seine heutige Gestalt verdankt er grossteils Eduard Louis Freiherrn von Todesco, dem Spross einer Kaufmannsdynastie aus Pressburg, die sich dort noch Hirschl nannte. Nach dessen Tode erwirbt ihn Eduard Brüll gemeinsam mit den verwandten Familien Schwarz und Strisower.

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  • Author Stephan Templ

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Georg Stefan Troller, 10.12.1921

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In sicherer Distanz zu Österreich und Deutschland lebt der Filmemacher, Reporter und Schriftsteller 
Georg Stefan Troller
seit mehr als siebzig 
Jahren in Paris. Dort kann er, so wie einstens        Heinrich Heine, 
Heimat am besten ausleben: 
seine Liebe zur deutschen Sprache.

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  • Author Stephan Templ

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Die Bibel im Tanz Zum 100. Geburtstag von Wera Goldman

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Am 7. November hätte die aus Wien stammende Wera Goldman ihren 100. Geburtstag gefeiert. Neben ihrer Tätigkeit als Tänzerin sowie Choreografin verfasste sie auch Gedichte und veröffentlichte mehrere Bücher. 

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  • Author Monika Kaczek

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CHANUKKA 2021

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  • Author Rabbiner Joel Berger

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  • 131 (35)

das Haus Beer

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Nach jahrzehntelangem Leerstand 
gibt es Hoffnung für das 
„wohl bedeutendste Beispiel 
der Wiener Wohnkultur 
der Zwischenkriegszeit“ 
(Friedrich Achleitner) 
 

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  • Author Stephan Templ

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  • 130 (38)

Die Erinnerung kehrt zurück

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Ungefähr einhundertdreissig Jüdinnen und Juden lebten im Jahr 1938 in der Buckligen Welt, bevor sie unter dem nationalsozialistischen Regime vertrieben oder ermordet wurden. Bis vor wenigen Jahren wurden ihre Geschichten verdrängt und vergessen – bis ein engagiertes Team aus Historikerinnen und Historikern diese in einem Buch aufarbeitete. 
 

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  • Author Paul Schmitzberger

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In der britischen Armee gegen Hitler

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10.000 Deutsche und ÖsterreicherInnen schlossen sich nach gelungener Flucht vor den Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges den britischen Truppen an, um mitzuhelfen, Hitler niederzuringen. Eine dieser vielen Heldinnen soll hier vorgestellt werden.
 

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  • Author Alexander Verdnik

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Als der Krieg zur Normalität wurde

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Mit dem deutschen Angriff auf Polen begannen auch für viele Lavanttaler lange und entbehrliche Einsätze an den Fronten des Zweiten Weltkrieges. Um den Kontakt zu ihren Männern aufrechtzuerhalten und sie bei Stimmung zu halten, schufen die Wolfsberger die Zeitschrift Der Heimatgruss.
 

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  • Author Alexander Verdnik

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  • 130 (38)

Hannah Arendt Zum 115. Geburtstag

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Bis heute verkörpert Hannah Arendt die Figur einer unabhängigen, klugen und selbstbewussten Frau, die sich nie von einer Ideologie oder Partei vereinnahmen liess
 

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