Ausgabe

Wer einmal war, Registerband

Horst Doležal

Inhalt

Georg Gaugusch: Wer einmal war. Das jüdische Grossbürgertum Wiens 1800-1938, Namensregister A-Z. Wien: Amalthea Signum Verlag 2025.

CV-CXV + 5371-6049 Seiten, Euro 110,00.-

ISBN 978-3-99050-258-7

 

Hurra, mit dem jetzt erschienenen Band ist das Standardwerk über das jüdische Grossbürgertum Wiens abgeschlossen und dank dem nun vorliegenden Registerband eine Quelle unglaublicher Recherchemöglichkeiten und Forschungschancen zugänglich. Die in den Jahren 2011 und 2016 sowie 2024 herausgebrachten vier Bände mit auf über 5.000 Seiten aufbereiteten Daten präsentieren einen für die gesamte österreichisch-ungarische Monarchie mehr als bedeutsamen Querschnitt an Personen, die auf kulturellem, wirtschaftlichem und wissenschaftlichem Gebiet nicht nur in der Monarchie, sondern auch weit ins Ausland wirkte. Für das Suchen nach einzelnen Vertretern des bearbeiteten Personenkreises für das 19. Jahrhundert und das beginnende 20. Jahrhundert ist dieses Personenlexikon, „der Gaugusch“, seit Jahren unverzichtbar, zeigt es doch die eminente Bedeutung des jüdischen Bürgertums und seine familiären Verflechtungen.

 

Wie ist nun der Registerband angelegt?

Zu Beginn werden die Inhaltsverzeichnisse, also die in den jeweiligen bereits erschienenen vier Bänden Behandelten (insgesamt rund 560 Familien) aufgelistet. Damit ist der Einstieg in die jeweilige gesuchte Familie möglich. Es folgen die Anmerkungen des Autors zum Namensverzeichnis. Diese nicht sehr umfangreichen, aber wichtigen Erklärungen und Hinweise erleichtern das Verständnis für das Folgende, wie zum Beispiel Herz/Herzfeld/Herzig//Herzel und so fort. Der bei der Erstellung des Index unterstützend mitwirkende Personenkreis (inklusive EDV-Programmierung und der in Teilen schon seit Jahren via Internet gegebenen Zugriffsmöglichkeiten) wird gewürdigt. Daran schliesst das alle in den erschienenen vorkommenden Einzelpersonen umfassende Namensverzeichnis mit jeweiliger Angabe von Band und Seitenangabe der Nennung an. Am Ende des Buches findet sich das Literaturverzeichnis, eine Fundgrube an Reichhaltigkeit und und weiterhelfenden Hinweisen für sich. Insgesamt ein Standardwerk von internationaler Bedeutung, ein Produkt jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschungsarbeit, die sich als fundierte Grundlage für weitere Arbeiten anbietet. 

 

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